
Eine Formel zeigt: Die Wirtschaft hat einen Konstruktionsfehler
Drei Ökonomen beweisen: Gerechtigkeit ist messbar. Eine Formel könnte das System verändern – wenn die Politik die Spielregeln ändert. Stellen Sie sich vor, es gäbe
Ein Finanzsystem, das mehr und mehr der Bereicherung Einzelner dient, zerrüttet auf Dauer gesellschaftliche Strukturen. Eine stabile Währung ist das unerlässliche Fundament für zukunftsorientierte Entwicklungen.
In der FAIRCONOMY wird unser Geldsystem durch eine Gebühr auf Liquidität stabilisiert. Sie ist unsere Alternative zu den bislang üblichen Mechanismen steigender Zinssätze und steigender Inflationsraten.

Die heutige Eigentumsordnung am Boden ist eine Privilegienordnung, in der diejenigen, die keinen Anteil an ihr haben, an diejenigen, die vor ihnen da waren, »Eintritt« bzw. einen laufenden Tribut – die Bodenrente – zahlen müssen, um überhaupt auf der Erde leben zu dürfen.
In der FAIRCONOMY bekommt jeder Mensch ein gleiches Zugangsrecht zum Boden, weil die Bodenrente nicht mehr privatisiert werden kann.

Voraussetzung für einen gerechten Frieden innerhalb einzelner Länder und der ganzen Weltgemeinschaft ist die gegenseitige Achtung der Würde aller einzelnen Menschen, ihrer uneingeschränkten Rechtsgleichheit vor den Gesetzen und – was bislang nur unzureichend mitbedacht wurde – ihrer gleichen Teilhabe an allen natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen.
In der FAIRCONOMY schaffen wir eine Gesellschaft gleichberechtigter Menschen.

Die natürlichen Lebensgrundlagen werden bei zunehmender Weltbevölkerung immer knapper. Im Rahmen ökologischer Begrenzungen dürfen die Ressourcen und die Erdatmosphäre zwar privat in Anspruch genommen werden, aber nur noch gegen die Zahlung von Nutzungsentgelten, die in gleichen Pro-Kopf-Beträgen an die Weltbevölkerung zurückzuerstatten sind. Durch die Pro-Kopf-Rückerstattung wird in der FAIRCONOMY die durchschnittliche Nutzung von Ressourcen kostenlos. Überdurchschnittliche Nutzung wird dagegen teuer, während unterdurchschnittliche Nutzung belohnt wird.

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Wir schreiben das Jahr 1932. Die Welt befindet sich in einer Schockstarre. Die New Yorker Börse ist längst gecrasht, und die Schockwellen des „Schwarzen Donnerstags“
Mit der Zeitschrift FAIRCONOMY macht die INWO auf ihre Arbeit aufmerksam und zeigt Lösungsansätze für die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit auf. Sie erscheint 2 mal im Jahr und jedes Heft behandelt nun ein eigenes Thema.
Die neue Fairconomy-Ausgabe widmet sich den Grundlagen einer wirklich nachhaltigen Entwicklung – mit Beiträgen von Felix Fuders zur Rolle von Gesells NWO bei den UN-Nachhaltigkeitszielen, Josh Sidman über den unnatürlichen Rhythmus des Zinses sowie den Laudationes zur Verleihung des Silvio-Gesell-Preises an Prof. Dr. Willem Buiter.